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Neujahrsempfang 2017

11.01.2017
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Neujahrsempfang

Mittwoch, 13.1.2016
in Unterpleichfeld
mit MdL Alexander Muthmann



Haushaltsrede

Am 23. März 2015 hielt Fraktionssprecher Hans Fiederling seine erste Haushaltsrede.
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Antrag auf Senkung der Kreisumlage

Im Rahmen der Beratungen zur Haushaltssatzung des Landkreises Würzburg für das Jahr 2015 stellt die UWG-FW den Antrag zur Senkung des Hebesatzes der Kreisumlage auf 42,5 v.H.



November 2014: Antrag zur Einrichtung einer Stelle zur Koordinierung von Denkmalschutz und Leerständen in den Gemeinden im Landkreis Würzburg, als Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalrat in Bayern


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Zell a. Main

Zell am Main 2010

UWG-FW vor Ort: Zell am Main am 24.11.2010

Anmeldungen Richard Wagner 0931 4045736

17 Uhr: Treffpunkt beim Gasthaus "Zur Rose"

Begrüßung

Besuch des Zeller Wassermuseums

Info zum Thema "Zell und Wasser" sowie "Trinkwasserschutz"(Problematik "Hettstadter Steige" u.a.)

18 Uhr: Kurzbesichtigung Servicewohnanlage "Main Blick"

18:30 Uhr: Kurzvortrag Hr. Menke (Geschäftsführer von Main Blick GmbH und St. Aurelia GmbH) in St. Aurelia

zur Thematik "Seniorenwohnheime und Pflegedienste - privat, kommunal, kirchlich - gleiche Chancen für alle?

19 Uhr Öffentliche Veranstaltung zu o.g. Themen im Speisesaal der St. Aurelia

20:30 Uhr Ende

Pflegedienste und Pflegeheime – gleiche Chancen für alle?

Am 24. November hatte die Zeller Mitte Besuch vom Kreisverband der Freien Wähler (UWG-FW). Sechs Kreisräte, darunter Fraktionssprecher Rainer Fuchs und stv. Landrat Ernst Joßberger – sowie einige Mitglieder des Vorstands waren zusammen mit anderen Freien Wählern nach Zell am Main gekommen.
Doch zunächst einmal traf man sich im Kulturkeller, wo der 1. Vorsitzende der Zeller Mitte (ZM), Richard Wagner, die Gäste begrüßte. An¬schließend informierte Norbert Herrmann (1. Vors. des BN Zell) über das Zeller Trinkwasser, welches v.a. durch verschiedene Verkehrsprojekte (Hettstadter Steige, B26n) gefährdet sei. Anschließend erläuterte Roland Breunig (2. Vors. ZM und 1. Vors. des AK Brunnen) im Zeller Wassermuseum den engen Zusammenhang der Geschichte Zells mit dem Wasser. Die anschließende Stollenführung mit Joachim Kipke (ZM) begeisterte die Besucher durch die Bank.
Dann ging es zu St. Aurelia – zum öffentlichen Teil mit dem Thema „Pflegeheime und Pflegedienste. Privat – kirchlich – kommunal – gleiche Chancen für alle?“ In seinem sehr informativen Einführungsvortrag beantwortete Klaus-Peter Menke (Geschäftsführer von St. Aure¬lia und Mein Blick) die Frage zwiespältig: Gleiche Chancen herrschen insofern, als für alle Anbieter gleiche Abläufe und die gleichen Heimgesetze bestehen – nicht jedoch in der Finanzierung: Sowohl kommunale Unternehmen (z. B. das KU des Landkreises Würzburg) als auch gemeinnützige Träger würden finanziell begünstigt. Er führte hier einige Beispiele an, z. B. dass die politische Gemeinde Zell der Caritas Sozialstation St. Burkhard in Greußenheim fast 7.500 Euro / Jahr bezahle und stellte die Frage, was die Zeller davon hätten. Es gebe neben dem Ambulanten Dienst des Mein Blick eine Reihe weiterer Anbieter, welche nichts bekämen. Außerdem finanziere man damit indirekt den neuen Seniorenwohnpark in Margetshöchheim, welcher eng mit eben dieser Caritas Sozialstation kooperiere – übrigens auch mit der vom KU betriebenen Seniorenwohnanlage Am Hubland. Außerdem gelte das Subsidiaritätsprinzip; d.h.: Wenn lokale Einrichtungen eine bestimmte Aufgabe erfüllen, dürfe eine übergeordnete wie z. B. der Landkreis nicht tätig werden.
In der anschließenden Diskussion betonten die anwesenden Kreisräte, dass sie wohl hinter dem Kommunalunternehmen stünden, sprachen sich jedoch klar gegen eine weitere Ausbreitung aus.
Um ein Zeichen zu setzen und ein bißchen mehr Gerechtigkeit zu schaffen, übergaben schließlich der 1. Vorsitzende Richard Wagner und Kassiererin Alexandra Arlt-Wagner der Stiftung Petronella Bausenwein einen Scheck, mit der Bitte, diesen für hilfsbedürftige Zeller einzusetzen. Richard Wagner drückte die Hoffnung aus, dass auch andere diesem Beispiel folgen mögen.


Bilder: Andrea Trumpfheller